Dienstag, 1. April 2008

Ich darf die Terrasse mitbauen.

Nachdem mein Bruder sich nach einem gehörigen Streit aus dem Projekt "Wir vergrößern die Terrasse" verabschiedet hat, darf ich jetzt mit meinem Nachbarn weitermachen. Nicht, dass es mich so sehr stört. Mein Bruder fährt eh relativ leicht aus der Haut, und meine Mutter hat genau den richtigen Tonfall um ihre Kinder in den Wahnsinn zu treiben. Anscheinend explodierte da am Sonntag was bevor ich hier ankam. Ich durfte auch eine gute halbe Stunde am Bahnhof warten. Nunja, ich las mein Buch weiter. Übrigens müsste ich da rechts mal wieder etwas updaten, ich bin schon zwei Bücher weiter. Drei, wenn ich ins Bett gehe und das nächste anfange.

Was nun den Familienkrach angeht... tja. Mein Bruder hat die Angewohnheit zu brüllen statt zu erklären. Fehler einsehen ist auch nicht so seine Stärke. Gegen ihn bin ich ein unschuldiges Lämmchen. Meine Mutter ist in punkto Besserwisserei auch nicht besser. Sie erzählt immer, dass sie sich nicht einmischen will in das, was mein Bruder und meine Schwägerin oben machen, im Endeffekt macht sie es doch. Worauf ich sie auch immer wieder hinweise. Aber mehr als reden kann ich nicht. Der Ton macht die Musik, und in dem Fall singen beide nicht besonders gut. Ich kann in dem Fall nur das Arbeitsklima retten und den Nachbarn bei Laune halten, der Gott sei Dank nicht böse ist, dass er unsere Terrasse mitbauen muss. Morgen begradigen wir dann mal das Fundament, falls uns der Regen nicht allzu sehr in die Quere kommt.

Heute nutzte ich das tolle Wetter dafür ein paar Fotos zu schießen und im Garten das Unkraut zu bekämpfen. Ansonsten war ich ziemlich neben der Spur, weil ich unglaublich müde war. Weswegen ich mich frage, warum ich noch nicht im Bett bin, mit Hund auf den Füßen und Buch in der Hand.