Donnerstag, 29. Januar 2009

Zu Demozwecken

Nur um Nithy zu demonstrieren, wie ich das mit den Farben im Icon meinte: man vergleiche das Icon dieses Posts mit dem Icon vom vorherigen. Muss ich wohl mit jedem Little-Women-Icon machen, dass ich hier noch rumfliegen hab.

A Midsummer Night's Dream: Act 2, Scene II.

Titania betritt die Lichtung mit ihren Feen und bittet um ein Schlaflied, zu dem sie dann... einschlafen kann, während die Feen ihrer Arbeit nachgehen. Die Feen singen, Titania schläft ein, und alle Feen bis auf eine, die Wache hält, gehen. Da betritt Oberon den Schlafplatz von Titania. (Was genau macht in diesem Moment eigentlich die Fee, die Wache steht?) Oberon beträufelt Titanias Augen mit dem Zeuch und wünscht ihr, sie möge irgendetwas Fieses sehen, wenn sie aufwacht.

Lysander und Hermia betreten die Lichtung, sind erschöpft und beschließen sich schlafen zu legen. Lysander schlägt vor, man könnte ja das Bett teilen. Der alte Halunke, der. Hermia findet auch, er sollte lieber ein Stück weiter weg schlafen. Beide schlafen ein und Puck betritt die Lichtung. Er sieht Lysander und denkt sich: der trägt athenische Kleidung, das muss derjenige sein, den Oberon gemeint hat. Er beträufelt Lysanders Augen und verschwindet wieder. Demetrius und Helena betreten die Lichtung. Es ist ganz schön was los im Wald. Demetrius ist immer noch gelinde gesagt entnervt und macht das er fortkommt; Helena, die vollkommen außer Atem ist, lässt er zurück.

Helena badet ein bisschen im Selbstmitleid: ("I am as ugly as a bear; for beasts that meet me run away for fear" - wenn man allein nachts durch den Wald läuft, kann das durchaus ein Segen sein, wollte ich nur mal anmerken.) Sie entdeckt Lysander, der auf dem Boden liegt und schläft, und weckt ihn. Der ist in plötzlicher Liebe entbrannt, und wenn Demetrius noch ein Wort gegen Helena sagt, dann kriegt ers mit Lysanders Schwert zu tun, aber sowas von. Helena ist außer sich vor Wut. Erst weist sie der eine Mann schmerzlich zurück, und jetzt macht sich dieser Depp noch über sie lustig, indem er so tut, als ob er sie liebt. Vollhonk! Sie geigt ihm die Meinung und stürmt von dannen. Lysander betrachtet die schlafende Hermia, denkt sich "Wie konnte ich nur? Bloß wech hier." und tut eben jenes. Hermia wiederum wacht auf, fragt sich, warum sie plötzlich allein auf der Lichtung ist, und macht sich auf, den Lysander wiederzufinden.

Und ich muss bei Gelegenheit mal die Icons aufarbeiten. Zu dunkel das alles.

Dienstag, 27. Januar 2009

The blog that was.

Someone asked me a while back about my old blog, I mean my really old blog, so I thought I'd try and dig it up again. I googled for a couple of minutes until I realised that Ninchens blog was probably easier to find because of her name. And I didn't even know the blog provider anymore or the name I had used for the blog.

Well, the provider was Blurty, and here actually is the blog. I recommend reading the 2004 entries, they are just hilarious. And if you ever needed a Quizzilla-quiz-collection, this blog is the place to go to. Thinking back, I actually still love to think about the time back then. It was difficult, and it was awfully frustrating, and it was horrible at times, but it was also full of nights that I stayed awake until dawn, talking to friends, watching films and having a cigarette while I was watching the sunrise before going to bed. I like the person that I was back then, because I felt so awfully comfortable with myself. I thought about so many things and I realized so many things and I processed so many things. Okay, I also killed three bottles of redwine and three packs of cigarrettes a week, but I felt good. I know that coming to Berlin was the right decision, but actually the half year before I came here, the time between making the decision and then figuring out, how to actually do it, I think that was the best time of my life.

So I quote myself: "Conclusion: None of these habits is something that I regret. Not even the smoking. They are part of me, of what I am. And I'm proud of them. And it's fucking amazing how good you can actually feel when you are at the bottom, not knowing what to do with your life or how to do anything with your life, or if it's even possible to do anything with your life. Life is great anyway, maybe a useless waste of energy, but great anyway."

Montag, 26. Januar 2009

Umbridges Messer

Finally! :D Ich habe heut endlich mal einen Tag frei, an dem ich so einige Dinge tun kann. Zum Bleistift endlich das Ratatouille kochen, dessen Zutaten hier schon seit Freitag rumfliegen. Und dabei die Weihnachtsgeschenke austesten, die ich noch nicht getestet habe. (Mal abgesehen von der Bettwäsche. Die ist noch Zuhaus und muss erst noch herwandern.) Nun denn:

Meine Mutter ist ein ausgesprochener Fan von HSE und QVC, was Küchendinge angeht. Daher hat sie die wundertollen quietschebunten Microban-Brettchen, von denen ich schon zwei immer mal in Gebrauch hatte. Die Dinger sind toll, da bleibt nämlich nichts dran kleben. Mutter schnitt Leberstückchen drauf, auf ihren alten Plastikbrettchen blieb immer was zurück, auch wenn sie die Dinger in die Spülmaschine gesteckt hat. Die Microban-Brettchen braucht man nur abspülen, und schon sieht man nichts mehr. Ich hatte jetzt noch ein großes Brett mit drei Messern, die noch eingepackt waren. Von weitem sah das ganze pink aus, die Messer auch, aber ich dachte bisher die wären in einer Schutzfolie, die pink ist. Sind sie aber nicht. Die Messer sind tatsächlich pink. Mit dunkelpinkem Griff. Zu einem pinken Brett. Ein Umbridgemesserset.

Aber: das Brett ist genial, und die Messer sind genialst scharf, und man kann sie nachschärfen, worauf es mir ja besonders ankam.

Das zweite größere Geschenk war eine Induktionsplatte. Eins der Dinge, die mich hier vom Kochen abhalten, ist die Tatsache, dass der Herd unglaublich langsam ist. Man sollte ihn schon anstellen, wenn man sich gerade überlegt, vielleicht etwas zu kochen, so dass man ihn dann benutzen kann, wenn man sich schließlich dafür entschieden hat. Ne Induktionsplatte dagegen macht Dinge warm, und zwar ziemlich schnell. Sie funktioniert allerdings nur mit magnetischen Töpfen, aber davon hab ich noch Massen hier, weil Muttern die nicht mehr für ihren Herd nimmt. Auf der Platte hab ich dann den Reis gekocht, denn der hat nen Timer. Man stellt Stufe und Zeit ein und lässt das Ding einfach machen. Liebe. Und zwei Minuten später kann man die Platte wieder in den Schrank stellen, weil sie selbst nur minimal warm wird. Haaaach. Ich werde mich dann mal weiteren Dingen widmen.

Sonntag, 25. Januar 2009

If you love me won't you let me know?

Ich muss nur zu Protokoll geben, dass ich das neue Coldplay-Album grandios finde. Mich hat schon lange keine CD mehr zum Kauf gereizt, aber diese hat und hat sich auch gelohnt. Haaaach, das ist dasselbe Feeling, dass ich hatte als ich Coldplay vor ein paar Jahren zum ersten Mal gehört habe.

Ansonsten ein Wort zum Thema Die Macht der Bilder: Das Icon lässt mich den Film sehen wollen. Dings.

Freitag, 23. Januar 2009

:ooo:

Ich wurde gerade in 30 Minuten haarmäßig generalüberholt. Holla, ist das kurz hinten. Und trotzdem absolut cool und genauso, wie ichs wollte. Sollte ich jemals vampirifiziert werden (wir wissen ja aus Interview mit einem Vampir, dass dann die Frisur bleibt :ugly:), dann bitte mit genau dieser Frisur.

Und ich würde ein Foto machen, wenn ich nicht von Natur aus kamerascheu wäre bzw. die Linse nicht jedesmal anlaufen würde, wenn ich sie auf mich richte.

EDIT: Oh Wunder, die Linse ist nicht angelaufen. Siehe hier. Und ich hätte noch ein Vorher-Foto machen sollen. Muss suchen, da war doch noch irgendwo was...

Man merkt das Freitag nachmittag ist ...

... wenn man versucht Nachricht nach Lauten zu schreiben, dann folgendes tippt:

Nachicht

Und dann eine Minute lang davor sitzt, weiß, dass da irgendwas fehlt, aber nicht drauf kommt, weil alle Laute ja eigentlich da sind. Äh ja.

Ich hänge ja ganz schön hinterher mit dem Sommernachtstraum. Der Vortrag hat mich auf Trab gehalten, aber den hätte ich dann jetzt hinter mir. Ich muss ihn nur noch zu einer Hausarbeit verarbeiten. Allerdings nicht heute. Je nach Lust und Laune gedenke ich jedoch mit dem Shakespeare seinem Wlliam dann weiterzumachen. Also nachher. Wenn ich wieder da bin. Vom Friseur.

Montag, 19. Januar 2009

A Midsummer Night's Dream: Act 2, Scene 1: Krach im Feenkönigshaushalt

Ein Icon für Nithy... und ich hab immer noch keine vom Sommernachtstraum gefunden. :ugly: Nun denn, weiter im Text:

Robin Goodfellow (auch Wilson Puck genannt) trifft eine Elfe aus Königin Titanias Hof, die die Umwelt für die Ankunft der Feenkönigin schmückt. Puck warnt die Elfe, die Königin solle lieber nicht auf dieser Lichtung auftauchen, da Oberon gedenkt dort zu verweilen, und der ist sauer auf Titania, weil sie einen indischen Jungen gestohlen hat und jetzt verwöhnt, den er eigentlich im Gefolge haben wollte. Die Elfe schaut sich den Puck noch mal genauer an, der sich daraufhin auch vorstellt als Spaßmacher des Königs. Und dann tauchen dummerweise gleichzeitig auf: Oberon und Titania, um zur Hochzeit von Theseus und Hippolyta ihren Segen zu geben und gleichzeitig ihren Ehe- und Sorgerechtsstreit weiter auszutragen. Titania wirft Oberon vor, das Wetter verrückt spielen zu lassen. Den Jungen will sie trotzdem nicht aufgeben. Und da man sich nicht einig wird, verschwindet sie, bevor sie sich zu sehr aufregen muss. Oberon ruft Puck zu sich: er soll ihm eine Blume holen, die Verliebte macht. Gibt man ihren Saft auf schlafende Augenlider, verlieben sich die Augen in das erste, was sie nach dem Aufwachen sehen. Er will Titania verliebt machen, wenns sein muss in den ersten Affen, den sie sieht, damit sie dann den Jungen an ihn abgibt.

In dem Moment kommt Demetrius gefolgt von Helena auf die Lichtung, entnervt, dass sie ihm nachläuft. Helena wirft sich ihm verbal zu Füßen (wehe, ich lasse mich irgendwann dazu herab, mich derart einem Mann, der mich nicht will, vor die Füße zu werfen). Demetrius stellt fest, dass sie ganz schön verwegen ist, so mal eben nachts allein ihm in den Wald zu folgen. Sowas schickt sich nicht. Allerdings ist Demetrius zu entnervt um sie von ihrer Jungfräulichkeit zu befreien. Er ist auch nicht so der Typ für Verwarnungen. Eher für Schwerthiebe in Richtung Lysander, den Halunken. Demetrius macht, das er wegkommt, und Helena folgt ihm nach. Oberon hats alles gehört und denkt sich, der Demetrius könnte auch was von der Blume vertragen. Puck soll sich drum kümmern und Cupid spielen, während Oberon Titania auf ihrem Blütenbett besucht. Na ob das was wird.

BTW schwanke ich gerade sehr, was die Masterarbeit angeht. Harry Potter oder doch Shakespeare, nachdem ich mich schon so intensiv damit befasse? Hnnng.

Samstag, 17. Januar 2009

A Midsummer Night's Dream: Act 1, Scene II oder: 'Lass mich Thisby auch noch spielen!'

Es treffen sich sechs Amateurschauspieler:

"Quince the carpenter, Snug the joiner, Bottom the weaver, Flute the bellows-maker, Snout the tinker, and Starveling the tailor"

Thihi! Ich liebe das, könnte ich immer wieder lesen. Diese sechs Schauspieler möchten zur Hochzeit des Herzogs etwas aufführen, und Quincey verteilt die Rollen, unter Anleitung von Bottom, der ihm erklärt, dass er die Schauspieler nacheinander aufrufen soll und dann, dass er vorher noch erklären soll, was überhaupt gespielt wird. Dann werden Rollen verteilt: Bottom spielt Pyramus, die Hauptrolle. Flute wird dazu verdonnert Thisby zu spielen, die weibliche Hauptrolle. Da nützen ihm auch seine drei Barthaare nichts.

(Moment, warum schreibt diese Edition 'Thisby' und nicht 'Thisbe'?)

Bottom wirft ein, er könnte Thisby ja auch noch spielen. Weitere Rollen werden verteilt, zuletzt an Snug the joiner: er soll den Löwen spielen. Snug macht sich Sorgen um seinen Text, weil ers nicht so mit dem Lernen hat, und Bottom wirft ein, er könnte ja auch noch den Löwen spielen. Ähhhh. Man vertagt die Probe auf die nächste Nacht, wo man sich im Wald treffen möchte, damit einen auch ja keiner bespitzeln kann. Aha aha.

Das war ne kurze Szene. Aber die nächste ist zu lang für heute. :ugly:

Donnerstag, 15. Januar 2009

A Midsummer Night's Dream: Act I, Scene I

Nein, ich war nicht schon wieder im Theater. Aber ich habe festgestellt, dass ich in den nächsten zwei Monaten sechs Theaterstücke von unserem geliebten und verehrten Will lesen muss. Und ich muss mir auch noch merken, worum es geht. Und da ja eh gerade 'Ich lese und schreibe drüber'-Virus grassiert, lasse ich mich anstecken und bastel mir ein paar nette Gedächtnisstützen. Bei Stück Nummer Eins brauch ich nicht mal selber Dinge visualisieren, da gibt es nämlich eine nette Verfilmung, bei der ich mich bedienen kann. Wie auch immer: Pursi liest dann mal Shakespeare.

Ein Sommernachtstraum, Akt Eins, Scene Eins.

Theseus, Herzog von Athen, hat beschlossen Hippolyta, Königin der Amazonen zu ehelichen, wobei ihm die vier Tage bis zur Eheschließung doch recht lang erscheinen. Mit dem Schwert hat er sie umworben (wir wackeln jetzt nicht suggestiv mit den Augenbrauen), doch zur Hochzeit sollen andere Töne erklingen als Rüstungsgeschepper. So schickt Theseus seinen Hofmeister Philostrates aus, der solle doch bitte die Jugend von Athen anhalten, fröhlich zu sein und nicht so miesepetrig.

Währenddessen erscheint Theoden Egeus mit seiner Tochter Hermia und zwei nett ausschauenden, gut gebauten jungen Herren im Schlepptau. Egeus hat ein Problem. Er möchte Hermia mit Demetrius, dem Herren zur Linken verheiraten, aber Hermia weigert sich und will stattdessen Lysander, den Herren zur Rechten, ehelichen. Der hat sie nämlich mit Reimen umworben, und mit Gesang, und mit Ringen, und mit ... Sweetmeats? :suspekt: Das geht ja wohl wirklich zu weit. Papa Egeus ist äußerst erzürnt und fordert sein Recht nach alter Sitte ein: entweder Töchterchen Hermia tut, was er will, oder sie stirbt.

Huh. Soviel zum Thema Zwangsehe. Aber mal ganz ehrlich, ich versteh Hermia ja nicht. Verschmäht den Herrn zu Linken. Bitte?

Theseus fragt Hermia nach ihrer Meinung, ein netter Zug von ihm, wie ich finde. Auch wenn er sie darauf hinweist, dass der Herr Papa ihr Gott, weil ihr Schöpfer ist. Und das Demetrius ein feiner Gentleman ist. Und das Hermia, wenn schon nicht tot, dann schon ins Kloster müsste, würde sie Demetrius verschmähen.

Hermia verschmäht. Tod, Kloster, alles ist besser als Demetrius. Ich verstehs nicht. Lysander wirft ein, wenn Demetrius den Herrn Papa der Hermia so liebt, soll er doch den heiraten. Und mehr noch: der gute Demetrius 'made love' to Helena, die ihm jetzt vollkommen verfallen ist. (Verständlicherwei-- binjaschonstill.) Theseus gibt zu, davon auch was gehört zu haben, und bitten Egeus und Demetrius zum Gespräch unter sechs Augen um mehr Ratschläge zu verteilen. Lysander und Hermia bleiben zurück und lamentieren, dass wahre Liebe es noch nie einfach hatte. Aber Lysander hat eine Idee: durchbrennen! Er hat eine Tante, die würde Zuflucht gewähren. Und es wär weit weg von Athen. Und überhaupt! Hermia schwört bei allem was ihr so einfällt, ihn in der nächsten Nacht im nahegelegenen Wald zu treffen um sich dann gemeinsam auf und davon zu machen. Und so kommt Helena hinzu.

Und Helena hat Liebeskummer. Sie würde am liebsten so wie Hermia sein, dann würde Demetrius sie lieben. Hermia weiß aber auch nicht so recht, wie sie's macht:

Hermia: The more I hate, the more he follows me.
Helena: The more I love, the more he hateth me.


Hachja. Wer kennt es nicht. ... *räusper* Lysander und Hermia erzählen Helena von ihrem Plan und wünschen ihr viel Glück mit Demetrius. Wenn Hermia weg, dann hat vielleicht Helena eine Chance? Aber bevor Demetrius Hermia sah, war er Helena ja schon verfallen! Liebesschwüre hat er ihr geschworen! Und dann kommt die Hermia und alles ist vergessen. Hermia ist schuld! Ha! Und was denkt sich die Helena? Sie verpetzt die Hermia beim Demetrius, dann folgt er den beiden Flüchtigen in den Wald, und sie folgt wiederum ihm und schaut sich an, was dann passiert.

Weibliche Logik ist doch manchmal wirklich zum Lachen. Schuld ist immer Die Andere. (TM)

Dienstag, 13. Januar 2009

Endless Love

In den letzten zwei Tagen habe ich meinen zweiten Vortrag größtenteils zusammengeschustert, betitelt "The Role of the US in Shaping British Identity". Ja genau. Man möchte meinen, dass dazu mal irgendwer ein schlaues Buch geschrieben hat, aus dem ich lockerflockig zitieren kann, aber nee, gibt kein Buch. Es gibt ja schon kaum eine einhellige Meinung zum Thema Nationalität und Identität. Nunja. Mein Einstieg zum Thema war Hugh Grant als Premierminister in Love...Actually. Das passt auch zu einigen anderen Dingen des Kurses, wie die Faust aufs Auge. Heute hab ich dann mal Amerikanische und Britische Geschichte recherchiert und in Satzform gefasst, von der Entstehung der Kolonien bis heute. Zum politischen Einfluss der USA auf Grßbritannien gibt es ja so einiges zu finden. Man schaue sich sämtliche Kriege an und das Verhalten beider Staaten. Gerade aktuell haben wir ja Tony Blair's 'Shoulder to shoulder' Rhetorik und alles was folgte. Und da passt Hugh Grant fantastisch rein. Folgendes ist in dem Zug auch zum Brülen komisch:


Werd ich auch im Vortrag zeigen. Aber um von der politischen Schiene wegzukommen: Einfluss auf die Identität passiert ja auch über die Kultur. Amerikanisierung der Gesellschaft ist ja kein neues Schlagwort. Und dazu hab ich so gut wie nichts an theoretischem Hintergrund gefunden. Da kann ich also nur mit Thesen meiner verzerrten, anglophilen Erfahrung geben. In dem Zuge konnte ich aber Christian Bale unterbringen. Mission accomplished.

Freitag, 9. Januar 2009

Manche Pläne klappen einfach nicht. Andere dafür doch.

Eigentlich wollte ich ja heute über Stratford bloggen, aber mir sind zwei Mails dazwischen gekommen. Die eine erforderte einfach eine lange Antwort, die andere ein paar Freudentänze. Ich darf im März nämlich nach Portugal zu einem Workshop-Dings zu Shakespeare fahren. Ich hätte doch Portugiesisch lernen sollen!

Nunja, bis dahin muss ich noch ein paar Stücke lesen, aber trotzdem ist das ja mal einfach genial. Bis es soweit ist, werd ich wohl fertig gebloggt haben über Stratford. Und Meine Hausarbeit fertig haben. Und die Masterarbeit durchgeplant. Anmelden mach ich erst, wenn ich wieder da bin. Ja. Diese Woche war echt ereignisreich. Jetzt hoffe ich einfach, das klappt alles, wie es soll.

Das Stratford-Blogotizbuch kann ich dann glatt weiterverwenden. Im Moment heißts "The Hamlet Project". Jetzt kann ich Hamlet rausstreichen und Shakespeare drüberschreiben.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Was gerufen wird, kommt!

Zum Thema fiel mir letztens ein: kurz vor Weihnachten dachte ich mal, ich müsste meine Festplatte mal von all dem unnützen Kram befreien, der darauf rumschwirrt. Nützliches halt archivieren, Unnützes löschen... aber bei 200 GB Daten --- wow, das wird dauern. Am einfachsten wäre es, wenn ich das verfrellte Ding einfach formatieren würde, und würde ich den Sachen wirklich hinterhertrauern?

Nunja. Dann bescherte mir der 30. ja diesen Bluescreen of Doom, nach dem ich den Rechner --- ahahahaha --- neu formatieren durfte. Was gerufen wird, kommt. Und bevor ich Enter drückte, als mich der Rechner fragte, ob ich wirklich, wirklich formatieren wolle, dachte ich mit einer gewissen Genugtuung "Ja los! Weg mit dem Kram!" Es war so ein bisschen wie Uncluttering der extremen Sorte. Das einzige, was ich ein bisschen vermisse, sind die Uni-Sachen, denn davon hätte ich eventuell nochmal was gebrauchen können. Aber das meiste davon ist auch wieder beschaffbar, oder liegt hier irgendwo in ausgedruckter Form. Dinge, die ich öfter mal benutze, hatte ich außerdem auf den Laptop transferiert. Naja, und der Großteil meiner Musik ist weg, was einfach mal Arbeit macht, weil ich die CDs jetzt wieder in mp3s formatieren muss, wenn ich was davon auf dem Rechner haben will.

Übrigens ist an diesem Rechner wohl nicht mehr viel wieder gut zu machen. Mein Ausgangsproblem, nämlich, dass wir ab und an mal so leicht hängenbleiben, und das Musikabspielen dadurch unerträglich wird, weils ständig aussetzt, ist nach wie vor da. Und das, obwohl ich nur Word und Firefox hier draufinstalliert hab, und sonst nichts. Ab und an findet er beim hochfahren auch mal die Festplatte nicht. :ugly: Irgendwas ist also hardwaremäßig kaputt, und ich werd nächste Woche mal testen, ob ich herausfinden kann, was. Dann hab ich den Laptop hier, und damit immer noch einen Ausweichcomputer, wenn ich diesen hier aufschraube.

(Und eigentlich sollte ich gerade meinen Vortrag weiterschreiben, damit ich danach noch lesen kann. Und andere Dinge tun kann. Und überhaupt.)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Frohes Neues Jahr!

Frohes Neues Jahr an alle da draußen! Glück und Gesundheit und alles, was Ihr Euch wünscht!

Und als Icon hab ich genommen, was ich hatte, und was nach Feuerwerk aussah. :ugly: Ihr wisst ja, Daten alle weg. Mein Jahr startete genauso, wie ich es mir gewünscht hatte, und so langsam lässt auch das Knallen draußen nach. Allerdings werde ich bei dem Qualm draußen drei Tage nicht lüften können.

Inzwischen schau ich mir übrigens Dieter Nuhr an und lache mich schlapp. So soll's neue Jahr beginnen. Ui, gerade waren mal 40 Sekunden Stille draußen. Zu 2008 zitiere ich mal eben folgendes:

"It occurs to me that I am not going to kiss 2008 goodbye at midnight on the 31st.

I am going to drive a stake through its heart, cut off its head, fill its mouth with garlic and sanctified wafers, sew the mouth shut, and bury the head and the body separately at a crossroads."

Und jetzt entschuldigt mich, während ich eben jenes durchführe.