Dienstag, 3. Februar 2009

A Midsummer Night's Dream: Act 3, Scene1.

Unsere Herren Leihenschauspieler treffen sich im Wald. Bottom äußert seine Bedenken, was das Stück angeht. Da zieht der Pyramus sein Schwert - was sollen die Damen dazu sagen? Aber Bottom weiß auch die Lösung! Man schreibe ihn einfach einen Prolog, und darin wird erklärt, dass die Schwerter keinen töten, und das Pyramus auch eigentlich nicht Pyramus ist, sondern Bottom der Weber! Snout ist der Meinung ein weiterer Prolog müsse her, weil so ein Löwe, der erschreckt doch die Damen noch viel mehr!

Ein weiteres Problem stellt die Beleuchtung dar: Pyramus und Thisbe treffen sich im Mondenschein. Wo kriegen wir Mondenschein her? Bottom schlägt vor, im Kalender nachzuschauen um Mondenschein zu finden. Der Mond scheint in der Nacht der Aufführung. Haha! Dann kann man einfach ein Fenster auflassen und Mondschein wird ins Zimmer fallen! Und wenn das nicht klappt, verkleidet man einfach jemanden als Busch mit Laterne, der dann deklamieren wird, dass er den personifizierten Mondschein darstellt.

Und schon kommt das nächste Problem: Pyramus und Thisbe sprechen durch eine Lücke in der Wand. Wo kriegt man nur die Wand her? Aber Bottom weiß auch dazu die Lösung: jemand muss die Wand spielen! Man verkleidet jemanden als Wand, der dann mit seiner Hand die Lücke hält und deklamiert, er sei die Wand. Problem gelöst. Doch schon nähert sich das nächste Problem in der Form von Puck, dem alten Schalk. Der schaut sich die Proben an und überlegt, ob er nicht auch irgendwo mitspielen kann.

Man probt dann. Pyramus verspricht sich odious stat odours. Das kommt schon fast ans Tennantsche 'feces' ran. Puck is very amused. Thisby ist dermaßen nervös, das er glatt erstmal den kompletten Text runterrasselt, statt Pyramus zu Wort kommen zu lassen. Pyramus kommt wieder zurück - nur ist er Puck in die Arme gelaufen und sieht jetzt wie ein Esel aus. :ugly: Der Rest seiner Company erschreckt sich zu Tode und türmt. Nunja, so wahr, wie das wahrhaftigste Pferd und doch ohne je zu ermüden. *kicher* Puck, der alte Schelm. Bottom ist äußerst indigniert; die wolln ihn wohl zum Esel machen! Aber er stolpert in seiner Indignation über die schlafende Titania (nur bildlich gesprochen), die sofort in unsterblicher Liebe zu ihm entflammt. :marthe: Bottom... christiant doch tatsächlich. Sie solle doch ein bisschen Vernunft zeigen. Zumindest wünscht er sich genug Vernunft, um den Weg aus dem Wald zu finden. Titania widerspricht, sie liebt Bottom, drum wird er bei ihr bleiben. Da führt kein Weg dran vorbei. Sie gibt ihm Feen, die ihn bedienen sollen, und ihm Lieder singen. Bottom macht sich mit vielen Worten bekannt mit seinen Feen. Titania befiehlt zum Ende, sie sollen ihn zu ihrem Schlafplatz bringen. Aber stumm, mit gebundener Zunge, wenns geht.