Freitag, 6. Februar 2009

A Midsummer Night's Dream: Act 5, Scene I.

Hippolyta und Theseus unterhalten sich über die seltsamen Dinge, die die Liebenden da berichten. Die Liebenden kommen hinzu und man widmet sich der Unterhaltung. Lysander schlägt übrigens vor: "The battle with the Centaurs, to be sung by an Athenian eunuch, to a harp."

*hust* Ja. Irgendwie amüsiert mich das mehr als es sollte. Lysander liest anscheinend vor, welche Auswahlmöglichkeiten es so gibt. "A tedious brief scene of young Pyramus, and his love Thisbe; very tragical mirth." findet dann aufgrund der obskuren Beschreibung Zustimmung. Und Handwerker spielen. *kicher* Das muss man sich ansehen. Und Theseus hat auch nicht vor sich über Gebühr über die Laien lustig zu machen.

Der Prolog beginnt. Witzigerweise erzählt der Prolog erstmal die komplette Geschichte des Stücks. Bevor das Stück beginnt. Nunja. Die Wand erklärt dann, dass sie eine Wand ist, und das sie ein Loch hat. Eine geistreiche Wand, wie Demetrius bemerkt. Pyramus spricht seine Eröffnung, beleidigt die Wand, woraufhin Theseus bemerkt, die Wand müsste antworten. Aber Pyramus stellt richtig: das ist Thisbes Stichwort, daher hat die Wand jetzt keinen Text. Also echt mal, hamse das Stück nicht vorher gelesen, Herr Theseus?

Wohl eher nicht. Thisbe jedenfalls tritt auf und nähert sich der Wand. Pyramus nähert sich dem Loch in der Wand, um Thisbes Gesicht zu hören, jetzt nachdem er ihre Stimme gesehen hat. Man einigt sich darauf sich am Grab von Ninus (liebevoll Ninny getauft) zu treffen. Die Wand geht ab, Löwe und Mondschein betreten die Bühne. Der Löwe stellt sich erstmal vor und bemerkt, dass er kein echter Löwe ist. Der Mondschein erklärt auch erstmal, was er darstellen soll. Thisbe nähert sich, wird vom Löwen angebrüllt, und rennt wieder weg. Pyramus nähert sich, findet Thisbes zerrissenen Mantel, nimmt das schlimmste an, lamentiert -und rührt die Zuschauer. Und dann stirbt er durch sein eigenes Schwert. Thisbe betritt wiederum die Bühne und findet den toten Pyramus. Mit relativ kurzen Worten macht sie sich selbst ein Ende und dem Stück. Mondschein und Löwe bleiben um die Toten zu begraben. Theseus komplimentiert die Schauspieler, bemerkt dann, dass es kurz vor 12 ist (Feen-Stunde!) und man sollte doch jetzt mal züchtig ins Bett und Hochzeitsnacht feiern. Der Mann hat ein Auge fürs Wesentliche.

Alle begeben sich ins Bett, und Puck tritt auf. Er ist die Vorhut für Oberon und Titania und ihr Gefolge, die das Haus und die liebenden Paare darin segnen wollen. Oberon schickt die Feen auf den Weg durch das Haus und Puck bleibt für den Epilog zurück. Haaaach.

Stück Nummer Eins wäre dann damit fertig.