Samstag, 14. Februar 2009

My characters shall have, after a little trouble, all that they desire.

Ich habe letztens festgestellt, dass ich ruhig öfter mal wieder in die Videothek gehen könnte. Viel zu viele Dinge, die ich noch nicht kenne. Nunja, Filmbilanz für diese Woche:

1. Wall-E: Awwww. Ein Film für mich. Ich quietschte, ich lachte, ich weinte. Und dass ich über zwei verliebte Roboter weinen kann, sagt wohl alles über mich. 5 von 5 plants in a boot.

2. The Oxford Murders: In einem Anfall von 'Ich könnte mal wieder was mit Elijah Wood' sehen geholt. Als Zugabe gabs noch Burn 'Owen das Arschloch' Gorman, diesmal als vollkommen durchgedrehten Mathematiker. Ja. Netter Film, wenn auch recht konstruiert und nicht sehr überzeugend gespielt. Aber sonst recht nett. Und nach John Hurts Einleitung ist mir Wittgenstein sympathisch. 2 von 4 seltsamen Symbolen.

3. Penelope: Big major squeeeeeee. Visuell stark an Burton erinnernd, mit einer süßen Christina Ricci. Außerdem der zweite Film, den ich mit James McAvoy kenne (der war mir bisher nur als Mr Tumnus bekannt), den ich dann hiermit mal in die Reihe der geliebtesten Schauspieler einordne. Wirklich charmant in dem Film. Und schon wieder ein Schotte. Ich muss mal dazusagen, ich mach das nicht mit Absicht, es passiert einfach immer. Und ratet mal wer noch mitspielt: Burn Gorman. Ich fühle mich verfolgt. Aber ein bezauberndes Märchen mit einer wunderbar hysterischen Mutter. 4 von 5 Rüsselnäschen.

4. Wanted: Teil Eins des James McAvoy-Videoabends. Allein wegen Wesley's 'Einsteigen' in den netten roten Schlitten hätt ich den Film im Kino sehen sollen. Ich kann mir das Gegröhle ausmalen. Ein Actionfilm, wie er mir gefällt, und der actionmäßig sämtliche Gesetze der Physik auf wunderbare Weise außer Kraft setzt. Den könnte man nehmen um einer Arbeit über Märchenelemente im Actionfilm zu schreiben. 4 von 5 Kugeln mit Ornamenten.

5. Becoming Jane: Ich habe lange schon nicht mehr so geweint bei einem Film. Nach Titanic und Return of the King wahrscheinlich die meisten Tränen. Soviele Dinge gingen mir da zu Herzen, ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte. Sicher kann man über den Ansatz der Fiktionalisierung realer Personen streiten, ebenso wie über die Idee, Spuren von Jane Austens Romanen in ihrem Leben zu suchen. Aber es ist ja eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass man über das schreiben soll, das man kennt. 5 von 5 Federhaltern für diesen wunderschönen Film.

Mist. Jetzt muss ich ja doch Atonement schaun. :ugly:

4 Kommentare:

annanass hat gesagt…

Atonement ist toll. :herzchen:

Purslane hat gesagt…

Ich hab ein Ian McEwan-Trauma, daher hab ich mich bisher davon ferngehalten. :ugly:

amanda james hat gesagt…

ich hab den:nick: kriegste zum austausch für mein laurel canyon-den will ich nämlich auch mal wieder ansehen!!!

und ich ahb doch gesagt, atonement ist ganz, ganz toll:seufz:

Purslane hat gesagt…

Ich hol ihn mir aus der Videothek, das geht schneller. ;)

Und ich schau die Sachen lieber in my own time. Das der Film toll ist, sagen ja eh alle. Deswegen muss ich ja trotzdem nicht gleich sehen wollen. :p