Montag, 23. Februar 2009

Ruhe!

Im Zuge der Diskussion meiner Studienabschlussplanung entsponn sich heute folgender Dialog zwischem PursiMutter und mir:

Pursi: "blablablabla und wenn ich im November abgebe, habe ich genug Zeit."
PursiMutter: [mit weinerlicher Stimme] "Hauptsache, du fällst nicht wieder um!"
Pursi: "Mutter! Hör doch mal auf damit! Jedesmal sagst du das, aber es hilft mir nichts, wenn du das immer wieder erwähnst!"
PursiMutter: "Aber ich muss meinen Teil nunmal loswerden--"
Pursi: "Nicht bei mir! Erzähls Der Nachbarin! Ich wills nicht hören."

Es ist ja schön, wenn Muttern sich Sorgen macht und so. Aber je.des.mal, wenn es an den Abschluss geht, bei dessen Planung ich ganz zuversichtlich bin, kommt dieses weinerliche "Aber übernimm dich ja nicht, nachher fällst du um und landest in der Nervenheilanstalt, weil deine Oma war auch so psychisch labil, und sowas überspringt eine Generation, und du kannst das nicht." Nicht in so vielen Worte und nicht so ausführlich, aber genau das kommt bei mir an. Und ich kann das nicht gebrauchen, besonders nicht, wenn ich mich gut fühle und mal keine Angst habe, dass Muttern kommt und mir sowas einredet. Rar. Wehe, ich hör das noch einmal. Und schon gar nicht in dieser Tonlage.

So. Rant Ende.

2 Kommentare:

FrauKatz hat gesagt…

Ich glaube, man sollte mal untersuchen, ob nicht Mütter die Übel allen Wurzels sind.
Dings.
Umgekehrt.

Vielleicht war in der Büchse der Pandora ja die Zweigeschlechtlichkeit, und als sie geöffnet wurde brauchten die Menschen, die sich bis dahin fröhlich durch Zellteilung – *plöpp* – vermehrt hatte, auf einmal eine Mutter.

Ja, das erscheint mir plausibel. :nick:

Purslane hat gesagt…

Sie können auf jeden Fall mächtig viel Frust verursachen. Sie können auch Quelle lustiger Anekdoten sein. Meine kann beides. Deine ja auch. Anscheinend hat das Mutterübel zumindest eine gemeinsame Wurzel. :ugly: