Samstag, 29. Januar 2011

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes lesen willst

Die Brille ist zum dritten Mal wieder mit Sekundenkleber geklebt, nachdem der linke Poi sie wieder zertrümmert hat, der Two Beat Weave vorwärts und rückwärts ist halbwegs geschafft und "A Beautiful Mind" ist auch geschaut, da fällt mir ein, ich wollte ja noch bloggen. Das Buch, dass ich als nächsten lesen will - das ist kein Buch, das ist ein Stapel, wie bei den meisten anderen Stöckchen-Teilnehmern auch. Und das sind nur die Bücher, die ich hierhabe.

Ich muss mal schief ins Regal schauen ... da wären Band 5 und 6 von Pratchetts Discworld, der zweite Thursday Next-Roman von Jasper Fforde, mehrere Bücher von Charles Dickens, ein paar Bücher von Johann Hinrich Fehrs, falls mir eher der Sinn nach Plattdeutsch steht, und Tintenherz von Cornelia Funke. Wenn ich das nicht noch in den Jonathan Strange einschiebe. ;-) Außerdem schwirren hier noch diverse Bücher rum, die ich vom Flohmarkt gerettet habe, unter anderem On Beauty von Zadie Smith und Artemis Fowle von Eoin Colfer, und andere Dinge, die ich immer schon haben wollte bzw. geschenkt bekommen habe.

Was ich als nächstes lese, hängt auch stark davon ab, wann ich mich dem jetzigen Buch fertig bin. Sollte es im Frühjahr sein, mache ich mit Pratchett weiter, denn den lese ich irgendwie immer am liebsten im Frühling. Werde ich erst im Sommer fertig, geht es mit Carson McCullers' Reflections of a Golden Eye weiter. Da fällt mir ein, dass ich da auch noch "A Mortgaged Heart" haben wollte. Dann müsste die Sammlung bald komplett sein. Es kann natürlich auch sein, dass ich in 600 Seiten Jonathan Strange auf etwas vollkommen anderes Lust habe. Wir werden sehen. Es gibt Bücher, die wollen zu einer bestimmten Zeit gelesen werden. Man nimmt sie in die Hand und fängt an, aber der Funke will nicht überspringen. Man versteht einfach nicht, was das Buch einem sagen will, kann keinen Bezug zur Geschichte aufbauen und die Charaktere erscheinen einem einfach langweilig. Dann legt man das Buch weg und vielleicht nimmt man es Wochen, Monate oder sogar Jahre später wieder in die Hand und plötzlich versteht man es so viel besser, als man es vorher jemals hätte tun können. Vielleicht passiert auch das beim nächsten Buch. Vielleicht passt aber auch alles gleich auf Anhieb.